Psychologe

Die Berufsbezeichnung Psychologe ist in vielen Ländern gesetzlich geschützt. In Deutschland beispielsweise darf die Bezeichnung nur von Personen geführt werden, die ein Universitätsstudium abgeschlossen und einen entsprechenden akademischen Grad erworben haben. Neben den an Hochschulen ausgebildeten Psychologen werden auch psychologische Berater, Heilpraktiker, Psychotherapeuten und Psychiater in dem weiten Feld der Psychologie tätig. Psychologen können sowohl in der Beratung als auch in der Forschung und Lehre eingesetzt werden. Zu den Aufgaben des praktisch tätigen Psychologen gehören die Diagnostik von Krankheiten und Störungen, die Erstellung von Gutachten, die Patientenberatung und vieles Weiteres mehr. Auch das private und berufliche Coaching wird heute vielfach von spezialisierten Psychologen angeboten.

Psychologe ist ein Beruf und – wie alle heilenden, helfenden Tätigkeiten – zugleich eine Berufung. Denn für den Beruf des Psychologen eignet sich nur, wer sich auf bestimmte menschliche Kompetenzen und Fertigkeiten versteht. Konkret bedeutet dies, dass Psychologen über ein besonders hohes Einfühlungsvermögen verfügen müssen. Sie müssen in der Lage sein, eigene Vorstellungen und Werte von denen ihrer Patienten zu trennen. Auch an ihre Fähigkeiten zum Zuhören und an ihre Verständnisbereitschaft gegenüber Menschen in Krisensituationen werden – sofern sie in der Beratung tätig sind – höchste Anforderungen gestellt. Zu guter Letzt müssen Psychologen selbst über eine stabile Psyche und eine intakte psychische Gesundheit verfügen. Dadurch wird auch gewährleistet, dass sie in der Lage sind, sich selbst zurückzunehmen und durch die ständige Konfrontation mit psychischen Erkrankungen keinen Schaden nehmen.

Zum Berufsalltag von Psychologen gehört es, dass sie mit zahlreichen psychischen Erkrankungen und Störungen konfrontiert werden. Sie müssen daher über besondere Verfahren verfügen, mit diesen auf eine positive, helfende Weise umzugehen. Dazu gehört auch, dass sie sich während des Studiums und in der psychologischen Praxis mit den Symptomen und diagnostischen Kriterien grundlegend vertraut machen. Die Unterscheidung von Zwang und Sucht, von verschiedenen Formen der Angststörung oder die Bewertung, ob eine psychische Störung oder ein allgemeines lebenspraktisches Problem vorliegt, ist nicht immer einfach. Auch müssen Psychologen ihren Patienten Wege zur Bewältigung ihrer Schwierigkeiten anbieten, die sich an deren individuellen Erfordernissen und Möglichkeiten ausrichten.

Wie viele andere helfende Tätigkeiten auch, ist der Psychologenberuf durch ein Ungleichgewicht von Geben und Nehmen gekennzeichnet. Finden Berater und Helfer keinen Ausgleich im Privatleben, so kann dies in manchen Fällen zu spezifischen Erkrankungen führen. Darunter fallen beispielsweise das Burn-out-Syndrom oder berufsbedingter Stress. Probleme mit der Abgrenzung gegenüber Patienten und deren Leiden können dazu führen, dass Psychologen die von ihnen geforderte Objektivität nicht mehr gewährleisten können. Ähnlich ergeht es zuweilen Sozialpädagogen und Erziehern, Lehrern und Menschen, die in Pflegeberufen tätig sind. Eine psychologische Beratung kann dann auch für diese Berufsgruppen angeraten sein.

Psychologen arbeiten in Beratungsstellen oder in den Führungsetagen großer Unternehmen, sind selbstständig oder als Angestellte tätig – das Berufsfeld ist breit angelegt. Auf Psychologen.eu bieten sie als freie Mitarbeiter Lebensberatung und psychologische Beratung für alle Lebenslagen und -bereiche an. Ob Psychologe oder psychologischer Berater – als Teammitglied auf Psychologen.eu unterliegen sie dabei dem üblichen Berufsethos. Dieser umfasst neben einer allgemeinen Eignung und Qualifizierung auch die Elemente Diskretion und Verschwiegenheit sowie Kundenzugewandtheit. Mitarbeiter, die für Psychologen.eu tätig werden, zeigen zudem eine besondere kommunikative Stärke und bieten ihre Dienste im Sinne einer Hilfe zur Selbsthilfe an.

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